Musikalisch – kulinarisch – hoagartln, so war der Traunwalchner Frühschoppen im Saal des örtlichen Pfarrheims angekündigt worden.


Wenn die Traunwalchner Trachtler zum „hoagartln“ einladen, dann kommen die Besucher, die bodenständige Volksmusik hören wollen und bei bester kulinarischer Versorgung, einen netten Ratsch mit Einheimischen und Gästen halten wollen. Frühlingshafter Tischschmuck von der Traunviertler Dekofee sorgte für die rechte Stimmung. Ein rundes Programm konnte Musikwart Markus Lieb wieder zusammenstellen und die Fellner-Tanzlmusi für die musikalische Einleitung des Weißwurstfrühstücks gewinnen. Die junge siebenköpfige Gruppe aus dem Raum Bergen, Vachendorf und Erlstätt spielten mit zwei Flügelhörnern, Harfe, Tuba, Ziach und zwei Tenorhörnern schneidig auf. Nachdem die vielen Gäste ihre Plätze eingenommen hatten und von den fleißigen Trachtendirndln mit Getränken und Brotzeiten versorgt waren, eröffnete Vorstand Florian Walter den bunten musikalischen Hoagart. Familienmusik Baumgartner konnte mit einer ruhigen Jodlerweise mit Flügelhorn, zwei Klarinetten und einer Bassklarinette die Aufmerksamkeit der Zuhörer auf die nachfolgenden Darbietungen einstimmen. Mit hintergründigen Überleitungen und Ansagen, stellte Wastl Kiefersbeck die verschiedenen Gruppen in kurzen Interviews vor. Bei der Buachleit´n Musi konnte er gleich von Markus Lieb am Kontrabass erfahren, dass ihn die drei Geschwister Niederbuchner aus Herbsdorf mit Ziach, Hackbrett und Gitarre zur perfekten Abrundung vor einigen Jahren in die Gruppe geholt haben. Wer die Veranstaltungen des GTEV D´Traunviertler Traunwalchen regelmäßig verfolgt, kann immer wieder den Namen von Tim Bosch entdecken. Ob mit seinen guten Leistungen beim Preisplatteln oder seinen perfekten Stückln auf der Diatonischen. Mit Elias, Jakob, Bene, Matthias, Tim, Andi, Sebastian und Christian konnten insgesamt sieben Schüler von Ziachlehrer Markus Gromes sowie ein Trompeter und Akkordeonspieler von der Traunwalchner Musikschule, die auch zugleich alle Mitglieder der Traunviertler Kinder- und Jugendgruppe sind, ihr Erlerntes zum Besten geben. Eine neue Gesangsgruppe formierte sich aus den eigenen Reihen mit Florian Walter, Hildegard Huber und Moni Pertl in der 3stimmigen Besetzung. Bei der vierstimmigen Formation des „Dreiviertel G´sangs“ stellte Thomas Huber seine Ziach beiseite und gab die Begleitung an die Zitherspielerin Rosi Walter weiter. Zwischendurch kamen die Zuhörer der Aufforderung nach, mit Begleitung durch die Musikanten gemeinsam das Lied „i dua wos i will und i dua wos mi g´freid“ zu singen. Abgerundet von Boarischen, Polkas und Landlern mit den Klarinettenklängen und Ziach der Familienmusik Baumgartner sowie der Fellner Tanzlmusi ließen Gäste und Musikanten den Frühschoppen gemütlich bei Kaffee und Kuchen von der Trachtlerküche ausklingen. BB